Früh übt sich, wer ein Meister werden will

Kindern den Umgang mit Geld beibringen

Geld und Finanzen haben einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund ist es wichtig, Kindern den richtigen Umgang mit Geld früh beizubringen. Wenn sie von klein auf das richtige Verständnis für Geld erlernen und wissen, woher das Geld denn überhaupt kommt, fällt es ihnen im Erwachsenenalter (womöglich) leichter bei den eigenen Finanzen den Überblick zu behalten. 

 

In unserem Blogbeitrag haben wir einige Tipps für euch gesammelt, wie ihr euren Kindern den richtigen Umgang mit Geld beibringen und ihnen das Sparen kinderleicht erklären könnt.

 

 

Spielerisch den Umgang mit Geld erlernen

Durch das Rollenspiel im Kinderkaufladen machen Kinder große Entwicklungsschritte. Mit ihm kann man spielerisch in verschiedene Rollen schlüpfen und wie im echten Leben Waren verkaufen und mit Spielgeld kassieren. So bekommen die Kinder einen Einblick dafür, dass sie Waren (und Dienstleistungen) nur im Austausch gegen Geld erhalten.

 

Weitere Spiele, die den gekonnten Umgang mit Geld fördern, sind beispielsweise “Das Taschengeldspiel” für Kinder ab sechs Jahren und “Monopoly” für Kinder ab acht Jahren. Bei beiden Spielen hat man zu Beginn eine gewisse Summe an Geld, die man im Laufe des Spiels für verschiedene Dinge ausgeben und/oder sparen kann. Am Ende gewinnt immer derjenige, der seine Finanzen am Besten im Griff hat.

 

Alternativ zu den Spielen gibt es viele Kinderbücher über den Umgang mit Geld, die ihr gemeinsam mit euren Kindern lesen könnt. Wie wäre es beispielsweise mit dem Buch „Der große Plan“ von Hanno Beck und Juliane Schwoch? In diesem Buch gründet ein Waschbär eine Firma und eine schlaue Eule erfindet das Geld. Ein weiterer Vorschlag zum Vorlesen ist das Buch „Ein Hund namens Money“ von Bodo Schäfer, in dem das Mädchen Kira von einem sprechenden Labrador den Umgang mit Geld lernt.

 

 

Das erste regelmäßige Einkommen

In der Theorie kann man viel erzählen. Die beste Möglichkeit euren Kindern den gekonnten Umgang mit Geld beizubringen ist und bleibt die Praxis – das sogenannte Taschengeld. Dabei ist es wichtig, dass ihr folgende Dinge beachtet:

 

Legt vorab eine feste Summe fest, die ihr euren Kindern als tägliches, wöchentliches oder monatliches Taschengeld zur Verfügung stellen wollt. Setzt das Taschengeld nicht als Belohnung, Strafe oder Druckmittel ein. Das Taschengeld soll nicht davon abhängen, ob sich eure Kinder gut benommen oder eventuell im Haushalt mitgeholfen haben. Dieses Sozialverhalten solltet ihr euren Kindern nicht mit dem Taschengeld beibringen.

 

 

Wichtig ist auch, dass ihr euren Kindern keinen Vorschuss auf das Taschengeld gebt. Die Kinder müssen lernen, dass Geld nur einen bestimmten Wert hat und nicht unbegrenzt vorhanden ist. Außerdem empfiehlt es sich, dass eure Kinder frei über das Taschengeld verfügen dürfen. Es ist natürlich wichtig, dass ihr ein Auge auf die Ausgaben habt, aber überlasst es ihnen, wofür sie ihr Geld ausgeben möchten.

 

Hier noch ein kleiner Tipp:

Solltet Ihr euch bei der Höhe des Taschengeldes unsicher sein, könnt ihr euch z.B. mit anderen Eltern beraten oder euch an den Richtwerten der Jugendämter orientieren. Hier ein Beispiel:

 

·       Von 4 bis 6 Jahren: 50 Cent pro Woche

·       Von 6 bis 7 Jahren: 1,50 – 2,00 Euro pro Woche

·       Von 8 bis 9 Jahren: 2,00 – 3,00 Euro pro Woche

·       Von 10 bis 11 Jahren: 13 – 16 Euro monatlich

·       Von 12 bis 13 Jahren: 18 – 22 Euro monatlich

·       Von 14 bis 15 Jahren: 25 – 30 Euro monatlich

·       Von 16 bis 17 Jahren: 35 – 45 Euro monatlich

·       Mit 18 Jahren: 70 Euro monatlich

 

 

Das Sparen beibringen

Um Kindern das Sparen beizubringen bietet sich eine klassische Spardose an. In dieser können eure Kinder ihre Ersparnisse aufbewahren und beispielsweise die Münzen, die vom wöchentlichen Taschengeld übrig bleiben, hinein werfen. Damit das Sparen auch Spaß macht, empfiehlt eine Spardose mit verschiedenen Motiven, wie z.B. Cars, die Eiskönigin oder Micky Maus.

 

Der große Vorteil der Spardose ist, dass das gesparte Geld fühlbar mehr wird. Jeder Euro, den man in die Dose wirft, macht diese voller und schwerer. Am meisten macht das Sparen Spaß, wenn man sich dadurch eine bestimmte Sache, wie z.B. ein neues Smartphone oder eine Spielkonsole, leisten kann. Sobald die Spardose voll ist, könnt ihr gemeinsam mit euren Kindern das gesparte Geld für die geplante Ausgabe verwenden oder bei der Bank auf ein Sparkonto einzahlen.

 

 

Mit gutem Beispiel voran gehen

Eltern haben beim Thema Finanzen eine große Verantwortung. Alles, was die Kinder über das Sparen wissen, lernen sie in der Regel im eigenen Zuhause. Daher solltet ihr mit euren Kindern offen über Geld reden und mit gutem Beispiel voran gehen. Erklärt ihnen, woher das Geld kommt, das ihr monatlich zur Verfügung habt und wie ihr das eigene Geld verwaltet. Je nach Alter dürfen eure Kinder auch ruhig wissen, wie es um die Familienfinanzen steht und was sich die Familie leisten kann. Wenn sie von klein auf den richtigen Umgang mit Geld kennenlernen, können sie ihre eigenen Finanzen im Erwachsenenalter gekonnter kontrollieren. 

 

 

Wie geht ihr mit dem Thema Sparen und der Gelderziehung bei euren Kindern um? Wenn ihr noch weitere Tipps habt, wie man sich diesem Thema nähern kann, dann lasst uns gerne einen Kommentar da!

 

 

 


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